PKV-Beitragserstattung

Unwirksame PKV Beitragsanpassungen: Die Kernpunkte
Nahezu jährlich erhöhen die privaten Krankenkassen ihre Beiträge
Wirksam sind diese Beitragserhöhungen jedoch nur mit plausibler und ausführlicher Begründung
Die meisten Versicherer entsprechen diesen Voraussetzungen nicht – Beitragserhöhungen werden pauschal und floskelhaft begründet
Derartige Beitragserhöhungen sind unwirksam – Sie können daher zu viel gezahlte Beiträge zurückerhalten
Wir gewährleisten die kostenlose und unverbindliche Überprüfung Ihrer Beitragserhöhungen

Sensations-Urteil für privat Krankenversicherte: Beitragserhöhungen der letzten Jahre unwirksam

Wer schon längere Zeit bei einer Privaten Krankenversicherung versichert ist, kennt das Problem: Man kann zusehen wie die Beiträge Jahr um Jahr steigen und plötzlich zahlt man nicht mehr 300 sondern 600 Euro. Gerade im Alter passiert es vielen, dass die Versicherungsbeiträge so hoch werden, dass Sie einen Großteil der Rente schlucken und sich die Versicherung kaum noch stemmen lässt.

Das liegt an einer Vorgehensweise bei der Tarifbildung, die alle PKVs gemein haben. Neukunden werden mit Tarifen angeworben, die großzügige Leistungen und niedrige Beiträge versprechen. Die Versicherten werden in einer Tarifgruppe zusammengefasst, die dann geschlossen wird. Ohne Neuzugang junger Versicherungsnehmer, steigt das Durchschnittsalter der Tarifgruppe und damit natürlicherweise auch die Gesundheitskosten. Nach einiger Zeit übersteigen die Kosten innerhalb der Gruppe dann die Einzahlungen, da der Großteil im Alter mehr und mehr Leistungen in Anspruch nehmen muss. Die Beiträge müssen also gehoben werden um Kosten stemmen zu können.

Viele wollen im Alter daher wieder in die Gesetzliche Krankenkasse wechseln, denn hier herrscht das Solidarprinzip: Die Beiträge sind für alle gleich, Junge zahlen mehr, als sie in Anspruch nehmen und alte Menschen weniger. Dadurch entsteht ein Gleichgewicht, bei dem man als junger Mensch scheinbar ein Verlustgeschäft macht, im Alter aber davon profitiert. Dieses Prinzip gibt es in der PKV nicht, hier gilt je älter man wird desto mehr zahlt man. Aber ein Wechsel in die GKV ist oft gesetzlich gar nicht mehr möglich und auch eine Kündigung der PKV ist meist mit hohen Kosten verbunden. Der beste Weg ist in den allermeisten Fällen der Tarifwechsel innerhalb der eigenen Versicherung.

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Tarifoptimierung – Rechtlicher Hintergrund

Laut dem §204 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) von 2009 haben Versicherungsnehmer das Recht zum Tarifwechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft. Dies lohnt meist vor allem für ältere Versicherungsnehmer, deren Beiträge astronomische Werte angenommen haben und die in einen günstigeren Tarif mit gleichwertigen Leistungen wechseln wollen.

Beim Tarifwechsel kann der Versicherte seine volle Altersrückstellung behalten und er ist nicht zu einer neuen Gesundheitsprüfung verpflichtet. Jeder ist zum Tarifwechsel berechtigt. Alter, Gesundheit, Vorerkrankungen und chronische Leiden spielen dabei keine Rolle.
Beim Tarifwechsel hat man keine Kündigungsfristen zu beachten und kann schon ab dem nächsten Monat niedrigere Beiträge zahlen. Jährlich sparen Versicherte dadurch 1.200 € bis 4.8000 €, für manche bedeutet das um mehr als 60% niedrigere Beiträge.

Der Tarifwechsel lohnt sich auch für Versicherungsnehmer die, z.B. aufgrund einer Einkommenserhöhung in einen teureren, aber dafür mit mehr Leistungen ausgestatteten Tarif wechseln wollen. Auch hier kann die Altersrückstellung gänzlich mitgenommen werden, allerdings kann der Versicherer hier nach § 204 Abs. 1 Nr. 1 VVG kann der Versicherer hier für die Mehrleistung einen Leistungsausschluss oder einen angemessenen Risikozuschlag  verlangen, auch Wartezeiten können anfallen.

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Versicherungswechsel und Beratung – Worauf Sie achten sollten

Zwar ist seit dem 1. Januar 2009 auch ein Wechsel zu einem anderen Versicherer unter teilweiser Mitnahme der Alterungsrückstellungen möglich, trotzdem ist von einem Wechsel der Versicherungsgesellschaft i.d.R. abzuraten. Sie verlieren trotzdem einen großen Teil Ihrer Altersrückstellung und es muss bei der neuen Versicherung eine Gesundheitsprüfung absolviert werden. Sie wurde wahrscheinlich durch besonders niedrige Beiträge angelockt, aber niemand wird jünger und auch Ihre neue PKV muss eine Altersrückstellung bilden, d.h. Ihre Beiträge werden wahrscheinlich zeitnah gehoben werden. 

Aber auch wenn man bei seiner ursprünglichen PKV bleibt und nur einen Tarifwechsel vornehmen will, lohnt es sich aufzupassen und sich nicht von kleinen Beiträgen locken zu lassen. Für die Versicherungsunternehmen ist der Tarifwechsel eines Versicherungsnehmers in einen günstigeren Tarif mit gleichwertigen Leistungen natürlich ein absolutes Minusgeschäft. Da sie aber gesetzlich verpflichtet sind einen Tarifwechsel zu gewährleisten, schlagen die Unternehmen zum Beispiel oft den Wechsel in den Basistarif vor. Dabei macht die Versicherung zwar immer noch Verlust, aber müssen dafür auch weniger Leistungen erbringen.

Und auch wenn der Versicherte dadurch wesentlich weniger Beiträge zahlen müssten, würde das nicht gerade als Tarifoptimierung zählen. Die Sicherheit der eigenen Gesundheit ist nicht etwas, wo man an allen Ecken und Enden sparen möchte. Das Ziel der Tarifoptimierung sind niedrigere Beiträge bei mindestens gleichbleibenden Leistungen. Jedoch ist das bei der Vielseitigkeit der Tarifangebote gar nicht so einfach und da auf die Beratung des Versicherungsunternehmens nicht unbedingt Verlass ist, lohnt es sich mit einem unabhängigen PKV-Tarifoptimierer zusammen zu arbeiten.

Kosten und Vorgehensweise – So läuft es ab

Für Sie ist dass alles risikofrei und praktisch kostenneutral, denn der PKV-Optimierer nimmt als Honorar den Betrag, den Sie in den ersten 6 bis 12 Monaten nach dem Tarifwechsel einsparen. Für Sie ist das also das erste halbe Jahr bis Jahr so als hätte sich nichts verändert und danach können Sie tausende Euro jährlich sparen.

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