DSGVO – Was gilt es zu beachten?

Was sollte ich über Datenschutzauskünfte wissen?
Was sagt die DSGVO aus?
Welche Grundsätze sollte man kennen?

DSGVO – Datenschutzauskünfte


Datenschutzauskünfte: Sind Sie von einem Datenschutzleck betroffen oder haben Kenntnis über einen Verstoß des Datenschutzgesetzes, von dem eine Vielzahl an Verbrauchern betroffen ist?

Als Beispiel ist der Fall des Kundenbindungsprogrammes Mastercard Priceless Special zu nennen, bei dem ca. 89.000 Datensätze verloren gegangen sind, nachdem sich Kunden Mitte bis Ende Juni 2019 dazu angemeldet hatten.  Im Falle dessen haben die Betroffenen Anspruch auf Schadensersatz.

Unsere qualifizierten Partneranwälte kennen alle Vorschriften der DSGVO und helfen Ihnen, Ihre Ansprüche durchzusetzen.

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Was sagt die DSGVO aus?

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) auch in Deutschland verbindlich. Sie regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten von Unternehmen einheitlich, sowie europaweit. Die DSGVO besagt, dass alle Prozesse den Schutz personenbezogener Daten gewährleisten müssen und hat das Ziel, dass die Bürger die Hoheit über ihre Daten soweit wie möglich zurückerhalten. Sie betrifft jedes Unternehmen, das im Internet aktiv ist, sowohl alle Unternehmen mit Sitz in der EU,  als auch außereuropäische Unternehmen, die eine Niederlassung in der EU haben oder Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Bei Verstößen drohen Unternehmen je Strafen von bis zu 20 Millionen Euro.

Personenbezogene Daten sind zum Beispiel:

  • Name
  • Adresse
  • E-Mail Adresse
  • Telefonnummer
  • Geburtstag
  • Kontodaten
  • KFZ-Kennzeichen
  • Standortdaten
  • IP-Adressen
  • Cookies

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Welche Grundsätze des Datenschutzes sollte man kennen?

  • Verbot mit Erlaubnisvorbehalt

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten ist grundsätzlich verboten, außer es liegt die Einwilligung der betroffenen Person oder die Erlaubnis durch ein Gesetz (Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), Telemediengesetz (TMG), EU-DSGVO) vor.

  • Datensparsamkeit

Unternehmen dürfen nur so viele Daten erheben und verarbeiten, wie sie tatsächlich benötigen.

  • Zweckbindung

Daten dürfen nur zu dem Zweck verarbeitet werden, für den sie erhoben wurden.

  • Datenrichtigkeit

Daten müssen sowohl inhaltlich als auch sachlich richtig gehalten und aktualisiert werden.

  • Datensicherheit

Es müssen geeignete Maßnahmen, je nach Schutzbedürftigkeit der personenbezogenen Daten, getroffen werden, um ein dem Risiko angemessenen Schutz für die Daten zu gewährleisten.

  • Recht auf Löschung

Personenbezogene Daten müssen nach Aufforderung gelöscht werden, wenn für die Verwendung der Daten keine Berechtigung mehr vorliegt. Gründe für die Löschung können der Widerruf der Einwilligung durch den Betroffenen, der fehlende Zweck für die Datenverarbeitung oder die unrechtmäßige Datenverarbeitung sein.

  • Recht auf Datenübertragbarkeit (/-portabilität)

Nutzer haben die Möglichkeit Ihre Daten zu einem anderen Anbieter mitzunehmen, indem sie in einem „gängigen Format“ an einen anderen Verantwortlichen weitergegeben werden (z.B. Wechsel sozialer Netzwerke/Bank/Arbeitgeber).

  • Rechenschaftspflicht

Sofern dazu aufgefordert, müssen Datenverantwortliche die Einhaltung aller Datenschutzprinzipien nachweisen können.

 

Fühlen Sie sich bei einem dieser Punkte angesprochen und haben den Verdacht, dass Sie ein Datenleck entdeckt haben, von dem womöglich viele Verbraucher betroffen sein könnten? Dann schildern Sie Ihre Entdeckung unseren Partner-Anwälten, die sich umgehend um die Angelegenheit kümmern werden.

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