Musterfeststellungsklage gegen VW – Beste Chancen für alle Nicht-Eingetragenen

Durch das gescheiterte Vergleichsverfahren wird der Prozess über die VW-Musterfeststellungsklage in seine dritte Verhandlungsrunde gehen. Ein Termin steht allerdings noch nicht fest.

RechteTipp unterstützt auch Österreicher in schnellen Einzel-Klagen

Wir unterstützen zahlreiche Betroffene im Diesel-Skandal nach wie vor in Einzel-Verfahren. Auf diesem Weg können Sie Ihre Ansprüche in voller Höhe, schnell und ohne großen Aufwand geltend machen. Außerdem verhelfen wir Betroffenen mit Wohnsitz sowohl in Deutschland als auch in Österreich zu Ihrem Recht.

Ergreifen Sie jetzt die Chance und informieren Sie sich bei uns über Ihre Verhandlungsposition. Im Folgenden Online-Check erfahren Sie als Erstes, ob Sie ein betroffenes Fahrzeug besitzen und somit weitere Schritte einleiten können.

Am 30. September 2019 hat die mündliche Verhandlung der VW-Musterfeststellungsklage vor dem Oberlandesgericht Braunschweig begonnen. Wenn Sie als Betroffener im Dieselskandal nicht eingetragen sind, erfahren Sie im Folgenden welche Vorteile sich daraus für Sie ergeben.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte unmittelbar nach Inkrafttreten des Gesetzes am 1. November 2018 in Kooperation mit dem ADAC eine Musterfeststellungsklage (Mfk) gegen die Volkswagen AG eingereicht. Rund 430.000 Interessenten haben sich in das Klageregister des Bundesamtes für Justiz eintragen, um an der Klage teilzunehmen.

Die Mfk dient dazu, Verbraucherinnen und Verbraucher in einer Klage gegen Unternehmen zu unterstützen, indem sie von einem Verband vertreten werden. Ziel ist die Feststellung der Schuld des Beklagten.

Die Klage umfasst Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi, Skoda und Seat mit Dieselmotoren des Typs EA189. Der Motortyp EA189 des VW-Konzerns ist nach jetzigem Kenntnisstand der am häufigsten von den Manipulationen betroffene Motor. Zudem droht hier am ehesten die Verjährung von Verbraucheransprüchen.

Das Oberlandesgericht Braunschweig, vor dem der Prozess stattfindet, hält die VW-Musterfeststellungsklage für grundsätzlich zulässig. Nach einem positiven Feststellungsurteil müssen Verbraucher ihre Schadenersatzansprüche allerdings immer noch individuell durchsetzen, so auch jeder einzelne Teilnehmer der Mfk.

Das Klageregister wurde geschlossen und eine An- sowie Abmeldung ist nicht mehr möglich. Die Verhandlungen haben am 30.09.2019 begonnen und es wird davon ausgegangen, dass der Prozess mehrere Jahre andauern wird.

Chance auf 17.000 Euro Entschädigung für alle Nicht-Beteiligten der VW-Musterfeststellungsklage

Wir können Ihnen helfen, außerhalb der VW-Musterfeststellungsklage, schnell und verbindlich Ihre Ansprüche zu verwirklichen. Sind Sie in der Mfk eingeschrieben, sind Sie an das Ergebnis der Klage gebunden und somit zum Warten verpflichtet.

Die Mfk war ein neues Angebot für all jene, die ansonsten gar keine Ansprüche erheben würden. Wenn Sie nicht eingetragen sind, haben Sie dadurch beste Chancen auf schnellen Schadensersatz: Sie können bereits jetzt Ihre Ansprüche geltend machen, ohne den Ausgang des Prozesses abzuwarten.

Nach bisherigen Urteilen erhalten betroffene VW-Halter im Durchschnitt eine finanzielle Entschädigung in Höhe von 17.510 Euro. Insgesamt sind rund 2,4 Millionen Volkswagen-Fahrzeuge vom Dieselskandal betroffen. Ihren Rechtsanspruch eingereicht haben noch keine 25% der Geschädigten.

In Deutschland setzt sich die jeweilige Entschädigungssumme aus dem ursprünglichen Kaufpreis des Fahrzeuges plus deliktischer Zinsen abzüglich einer individuellen Nutzungsentschädigung zusammen, die sich aus dem Kilometerstand und der Laufleistung des Fahrzeuges berechnet.

Davon auszugehen, dass sich die Klage bis zu vier Jahren hinziehen kann, werden die Teilnehmer der Mfk wohl deutlich weniger als 17.000 Euro pro Fahrzeug erhalten. Denn die Nutzungsentschädigung steigt mit der Anzahl der gefahrenen Kilometer stetig an. Je schneller man seine Ansprüche geltend macht, desto höher die Entschädigung!

Unterschiede USA und Deutschland – Entschädigungen von 6,8 Milliarden Euro

In den USA entschädigte der Wolfsburger Konzern sämtliche Halter der rund 350.000 betroffenen Fahrzeuge mit umgerechnet rund 6,8 Milliarden Euro. Das sind etwa 19.428 Euro pro Fahrzeug.

Schlagzeilen wie diese werden in Deutschland ausbleiben, denn das Gesetz sieht vor, dass jeder Betroffene des Dieselskandals individuell klagen muss. Sie müssen zwar selbst aktiv werden, doch die Erfolgschancen sind besser denn je – nahezu alle Gerichte stellen sich inzwischen eindeutig auf die Seite der Verbraucher.

Ergreifen Sie jetzt die Chance und informieren Sie sich bei uns über Ihre Verhandlungsposition. Im Folgenden Online-Check erfahren Sie als Erstes, ob Sie ein betroffenes Fahrzeug besitzen und somit weitere Schritte einleiten können.

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